A 21. DEZEMBER

 Wie das Homa Feuer zu mir kam. "Es war einmal vor sehr langer Zeit. Es könnte erst gestern gewesen sein. Und ist ganz sicher heute so auf der Welt. Es war zu der Zeit, als die Mondin sich in ihrer ganzen Schönheit, Kraft und Wärme zeigte. Sie spielte gerade mit dem roten Feuerdrachen am Himmelszelt.  In ihrem glänzenden Licht trafen sich die Mondenkinder. Sie trafen sich hier auf der Erde. Im Spielen und Singen im Lachen und Weinen zeigten sie sich in ihrer vollen Schönheit. Sie zeigten sich in der Tiefe ihrer Gefühle. Sie berührten einander mit ihren Worten, mit ihren Visionen und ihrem gelebten Sein.  Zu dieser Zeit war ich ganz die Mondenfrau – eine Mondenkind – die Tochter der Sanften und Kraftvollen. Wir spielten das Spiel des Lebens draußen auf der Wiese. Vater Sonne lächelte uns zu und erstrahlte in Liebe zu seiner Frau, der sanften und kraftvollen Mondin. Der Mutter der Wasser, der Seen, Flüsse und Bäche, der Mutter der Tränenströme und Freudentränen, der Mutter der reinigenden Wasser.  Sie nahm sein Licht und seine Liebe dankbar an und gab sie weiter an all ihre Kinder.  Zu dieser Zeit also war unter den spielenden Kindern noch eine weitere Mondenfrau. Vielleicht war es der rote Feuerdrache, der sie stupste –wer kann das sagen. Auf jeden Fall erkannte sie mich. Sie sagte, du bist doch die, die die Wasser kennt, das Auf und Ab der Wellen . Das Wachsen und Sterben der Mondin, du trägst es in dir , das Feuer, ich sehe den Phönix, er putzt sich gerade das Federkleid, dann breitet er seine Flügel aus, um sich in die Lüfte zu erheben...  Nimm diese Feuerschale –Von Menschen gemacht, mit heilen Händen und heilen Gedanken. Nimm diese Feuerschale, die Kraft von Vater Sonne kennen zu lernen, zu feiern und in die Welt zu tragen.

© Heike Hild - 2017

A 21. DEZEMBER

 Wie das Homa Feuer zu mir kam. "Es war einmal vor sehr langer Zeit. Es könnte erst gestern gewesen sein. Und ist ganz sicher heute so auf der Welt. Es war zu der Zeit, als die Mondin sich in ihrer ganzen Schönheit, Kraft und Wärme zeigte. Sie spielte gerade mit dem roten Feuerdrachen am Himmelszelt.  In ihrem glänzenden Licht trafen sich die Mondenkinder. Sie trafen sich hier auf der Erde. Im Spielen und Singen im Lachen und Weinen zeigten sie sich in ihrer vollen Schönheit. Sie zeigten sich in der Tiefe ihrer Gefühle. Sie berührten einander mit ihren Worten, mit ihren Visionen und ihrem gelebten Sein.  Zu dieser Zeit war ich ganz die Mondenfrau – eine Mondenkind – die Tochter der Sanften und Kraftvollen. Wir spielten das Spiel des Lebens draußen auf der Wiese. Vater Sonne lächelte uns zu und erstrahlte in Liebe zu seiner Frau, der sanften und kraftvollen Mondin. Der Mutter der Wasser, der Seen, Flüsse und Bäche, der Mutter der Tränenströme und Freudentränen, der Mutter der reinigenden Wasser.  Sie nahm sein Licht und seine Liebe dankbar an und gab sie weiter an all ihre Kinder.  Zu dieser Zeit also war unter den spielenden Kindern noch eine weitere Mondenfrau. Vielleicht war es der rote Feuerdrache, der sie stupste –wer kann das sagen. Auf jeden Fall erkannte sie mich. Sie sagte, du bist doch die, die die Wasser kennt, das Auf und Ab der Wellen . Das Wachsen und Sterben der Mondin, du trägst es in dir , das Feuer, ich sehe den Phönix, er putzt sich gerade das Federkleid, dann breitet er seine Flügel aus, um sich in die Lüfte zu erheben...  Nimm diese Feuerschale –Von Menschen gemacht, mit heilen Händen und heilen Gedanken. Nimm diese Feuerschale, die Kraft von Vater Sonne kennen zu lernen, zu feiern und in die Welt zu tragen.  

© Heike Hild, 2017